Hochschulfrauenbeauftragte (Gender Equality Officer)

Bei der Wahl der Hochschulfrauenbeauftragten (Gender Equality Officer) der TUM wurden Dr. Eva Sandmann, und ihre neue Stellvertreterin Dr. Nada Sissouno im März 2021 vom Senat gewählt. Die neue Amtszeit endet am 31.03.2023.

Eva Sandmann ist Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie und mit folgenden Schwerpunkten in der Lehre tätig:

  • Veranstaltungen zu Ethik und Verantwortung als überfachliche Qualifikation für das Wissenschaftszentrum Weihenstephan mit Schwerpunkt Bioethik und Nachhaltigkeit
  • Beteiligung am Masterprogramm Nexus Water-Food-Energy mit Summer School und dem Modul Ethik in Wissenschaft und Technologie an der Fakultät BauGeoUmwelt
  • Seminare zur Verbesserung der Urteilfähigkeit als überfachliche Qualifikation für alle Studiengänge
  • Beteiligung am botanisch-zoologischen Praktikum für die Naturwissenschaftliche Bildung (Einführung zur Bioethik und Erstellung ethischer Gutachten)

Nada Sissouno ist Akademische Rätin an der Fakultät für Mathematik und fachlich der Professur für Optimierung und Datenanalyse zugeordnet. Zudem ist Sie Frauenbeauftragte der Fakultät für Mathematik und stellvertretende Sprecherin des KwMs. Ihre Forschungsinteressen sind:

  • Mathematische Methoden in
    • Signal- und Bildverarbeitung
    • Data Science
    • dynamschen Systemen
    • numerischer Simulation
  • Approximationstheorie, insbesondere: Splinefunktionen auf Gebieten
  • Wavelets und Frames

Aufgaben der Hochschulfrauenbeauftragten

  • Ausbau des EU Netzwerks zu Gender Equality. Mehr Informationen zu diesem Thema auf European Institute for Gender Equality (EIGE)
  • Sicherstellung von Mutterschutz bei Promovendinnen. Siehe hierzu die Stellungnahme der BuKoF (PDF, 157 KB) (Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten) vom 24.03.2016
  • Anreizsysteme für eine Unterstützung der Gender & Diversity Themen in Forschung und Lehre schaffen (Gender & Diversity Incentive Fund)
  • Qualitätssicherung im Personalmanagement und gerechte Bewertung nach wissenschaftlicher Qualifikation und Kompetenz als klare Vorgabe für alle Maßnahmen. Dabei wird u.a. das Ziel verfolgt, Personalentwicklungs- und Rekrutierungsprozesse den international besten Standards anzupassen. (Kooperation mit Claudia Peus)
  • Aufbau eines Netzwerks der Datenbanken für Wissenschaftlerinnen

  • Stetige Erweiterung der gesetzlichen Funktion der Frauenbeauftragten auf das politische Amt einer internationalen „Gender Equality Officer“
  • Weiterentwicklung und Stärkung des Bereichs Gender in Forschung und Lehre der TUM
  • Weiterentwicklung der Gender & Diversity Gerechtigkeit in Personalentwicklungs- und Rekrutierungsprozessen

  • Vertrauensperson für StudentInnen, WissenschaftlerInnen und TUM Angehörige, die Unterstützung anfragen und Rat suchen
  • Enge Kooperation mit dem Beratungsnetzwerk (Psychosoziale Beratung, Personalrat, Beratung Studentenwerk)
  • Vergabe der Stipendien für Chancengleichheit (Laura Bassi Award) inklusive Beratung, Auswahl in Kooperation mit TUM Stipendienstelle und der Eliteförderungskommission (Qualitätsmanagement), Berichtslegung an das Ministerium

  • Personal- und Finanzverantwortung der Stabsstelle Chancengleichheit