Frauen an der TUM

Diese Seite ist allen Frauen an der Technischen Universität München gewidmet. Wir möchten all' diesen herausragenden Persönlichkeiten - ganz gleich, welcher Berufung sie an der TUM folgen - danken, sie ehren und sichtbar machen. Diese Seite ist lebendig, sie darf sich verändern, sie darf sich entwickeln, sie darf und soll wachsen.

Schnelleinstieg

20,9% Professorinnen

36% Studentinnen

36% Wissenschaftlerinnen

43% des TUM Personals ist weiblich

Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März 2021

Wir haben den Internationalen Weltfrauentag 2021 zum Anlass genommen, diese Seite zu entwickeln. Bleiben wird sie über diesen Tag hinaus. Wirken möge sie über diesen Tag hinaus.

Ende des 19. Jahrhunderts forderten viele Frauen- und Arbeiterinnenbewegungen einen weltweiten "Frauenkampftag", um sich für gleiche Arbeitsbedingungen einzusetzen. Der erste Frauenkampftag fand am 28.02.1909 in den USA statt. In den folgenden Jahren schlossen sich viele weitere Länder an, Deutschland auf Bestreben von Clara Zetkin 1911 und einige Jahre später setzte sich der 8. März als Weltfrauentag durch.

Schon seit vielen Jahrhunderten streiken Frauen immer wieder für ihre Rechte und so ist es nicht verwunderlich, dass auch der Weltfrauentag seit einigen Jahren wieder vermehrt nicht ausschließlich als "Feiertag der Frauen" gesehen, sondern (auch wieder) für Streiks genutzt wird. Seit 2017 beteiligen sich jährlich mehrere Millionen Frauen in über 50 Ländern.

Akademische Bildung von Frauen an der TUM - eine Zeitreise

Hier können Sie die nachfolgenden Banner in voller Auflösung als PDF anschauen und herunterladen.

 

  • 1905: Frauen werden zum Studium an der Technischen Hochschule München zugelassen.
  • 1907: Hilde Mollier ist als Privatassistentin bei dem Professor für Technische Physik, Oscar Knoblauch, beschäftigt.
  • 1915: Agnes Mackensen besteht die Diplomprüfung in Architektur mit Auszeichnung und ist damit die erste Absolventin.
  • 1917: Elsbeth Steinheil besteht als erste Frau die Diplomprüfung im Fach Maschinenbau.
  • 1918: Amalie Baur promoviert in Chemie als erste Frau an einer Technischen Hochschule.

  • 1924: Wilhelmine Vogler erwirbt ein Diplom in Maschinenbau.
  • 1927: Martha Bürger besteht als erste Frau die Diplomprüfung zur Bauingenieurin.
  • Die THM-Absolventin Hanna Loev wird erste Regierungsbaumeisterin Bayerns.
  • 1928: Ruth Schröder und Erna Ossanna erhalten an der THM ihre Diplome im Fach Elektrotechnik.
  • 1931: Im WS 1931/32 sind 101 Frauen ordentlich immatrikuliert, das entspricht 2,5 %.
  • 1933: In der Abteilung Architektur studieren 22 Frauen, 6,7 %.
  • 1938: Franziska Pruckner wird als erste planmäßige Assistentin am organisch-chemischen Laboratorium eingestellt.
  • 1940: An der THM studieren im 1. Trimester 140 Frauen, die bis dahin höchste Zahl, ein Anteil von 10 %.

  • 1940: An der THM studieren im 1. Trimester 140 Frauen, die bis dahin höchste Zahl, ein Anteil von 10 %.
  • 1941: Liesel Beckmann habilitiert sich als erste Frau an der THM  (Betriebswirtschaft)
  • 1943: An der THM sind 15 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen beschäftigt, ein Anteil von 6,1 %.
  • 1946: Liesel Beckmann wird zur ersten Professorin der THM ernannt.
  • 1950: Margarete Baur habilitiert sich als zweite Frau an der THM (Architektur).
  • 1955: Der Frauenanteil unter den Studierenden sinkt mit 2,3 % auf den tiefsten Stand in der Nachkriegszeit.
  • 1960: Als erste Naturwissenschaftlerin habilitiert sich Luise Krempl-Lamprecht.

  • 1970: Die Technische Hochschule München wird in Technische Universität München – TUM -  umbenannt.
  • Paula Hahn-Weinheimer erhält eine C3-Professur in Chemie.
  • 1971: Angela Molitoris wird Kanzlerin der TUM.
  • 1972: Die Zahl der Studentinnen an der TUM steigt über 1000 – gut 10 % aller Studierenden.
  • 1973: Angelika Görg promoviert als erste Frau in der Fakultät für Brauwesen.
  • 1978: Angela Molitoris wird als erste Frau zur Ehrensenatorin ernannt.

  • 1981: Mit Silvia Pfleger promoviert die erste Frau an der Fakultät für Elektrotechnik.
  • 1988: Das Bayerische Hochschulgesetz verankert das Amt der Frauenbeauftragten.
  • 1989: Die Mathematikerin Sandra Hayes wird zur ersten Frauenbeauftragten der TUM gewählt. An der TUM studieren über 5000 Frauen, das sind gut 22 % aller Studierenden.
  • 1990: Der 1. Münchner Mädchen-Technik-Tag findet statt.
  • 1992: Der Architektin Grete Schütte-Lihotzky wird als 1. Frau die Ehrendoktorwürde der TUM verliehen.
  • 1993: Zur 125-Jahr-Feier der TUM erscheint das Buch „Wie die Väter so die Töchter“ von Margot Fuchs über das Frauenstudium an der Hochschule.
  • 1994: Die Architektin Ingrid Krau wird als erste C4-Professorin an die TUM berufen.
  • 1995: Die TUM verabschiedet als erste bayerische Universität einen Gleichstellungsplan.
  • 1996: Die TUM beruft je eine Ordinaria für Maschinenbau (Jean Karen Gregory) und Elektrotechnik (Doris Schmitt-Landsiedel).
  • 1997: Die Ringvorlesung „forsche frau!“ präsentiert Vorträge aus unterschiedlichen Forschungsgebieten.
  • 1998: Die ersten Ferienkurse „Mädchen machen Technik“ werden von den Hochschulfrauenbeauftragten angeboten.
  • 1999: Die TUM-Professorin Jean Karen Gregory (Maschinenbau) erhält den Leibniz-Preis.
  • 2000: Hannemor Keidel wird zur Vizepräsidentin der TUM gewählt und Vigdis Nipperdey übernimmt den Vorsitz des Hochschulrats der TUM.

  • 2000: Hannemor Keidel wird zur Vizepräsidentin der TUM gewählt.
    Vigdis Nipperdey übernimmt den Vorsitz des Hochschulrats der TUM.
  • 2001: Die Agentur „Mädchen in Wissenschaft und Technik“ wird von den Hochschulfrauenbeauftragten gegründet.
    Der Friedrich-Schiedel-Kindergarten an der TUM wird eröffnet.
  • 2002: Die Hochschulfrauenbeauftragten starten das Programm mentorIng.
    Hildegund Holzheid wird Vorsitzende des Kuratoriums der TUM.
  • 2003: Das Career Center für Frauen nimmt seine Arbeit auf.
  • 2004: Das Konzept „Die gendergerechte Hochschule“ wird veröffentlicht.
    An der TUM arbeiten 13 C4- und 17 C3-Professorinnen, das sind knapp 10 % aller Professuren.
  • 2005: An der TUM sind 6122 Studentinnen immatrikuliert (31 %).
  • 2006-2018: Exzellenzinitiative
  • 2012: Einführung Tenure Track
  • 2017: Prof. Dr. Claudia Peus wird Geschäftsführende Vizepräsidentin für Talent Management und Diversity, Prof. Dr. Juliane Winkelmann wird Geschäftsführende Vizepräsidentin für Internationale Allianzen und Alumni.
  • 2018: 30 Jahre Hochschulfrauenbeauftragte an der TUM
  • 2019: Exzellenzstrategie // TUM AGENDA 2030 // Die folgenden Maßnahmen sollen zu einem ganzheitlichen, diversitätsorientierten Talentmanagement beitragen:
    "Angela Molitoris" - Das 10-Millionen-Programm der TUM
    Liesel Beckmann Distinguished Professorship (Berufungsprogramm)
    Anna Boyksen Fellowship
    Amalie Bauer Fellowship für Nachwuchswissenschaftlerinnen in den Geistes- und Sozialwissenschaften (Postdoc-Ebene)
    Erhöhung des Anteils weiblicher Honorar-/Gastprofessuren
    Gender & Diversity Forschung / Incentive Fund / Online-Coaching
  • 2020: Einführung des Amtes des/der Vice Dean fur Diversity & Talent Management auf School-Ebene
    TUM Emerita of Excellence Prof. Angelika Görg wird erste Vizepräsidentin für Compliance

Frauen an der TUM, die die Geschichte der Technik (mit-) gestaltet haben

Das Liesel Beckmann-Symposium leistete zu Themen aus dem Bereich Gender & Diversity einen wichtigen Beitrag. Es ist benannt nach der ersten Professorin an der damaligen TH München. Diese Broschüre anlässlich des ersten Symposiums ist zugleich Rück- und Ausblick: Sie finden darin eine Darstellung der Beiträge, die Frauen in der Geschichte unserer Universität geleistet haben. Ebenso werden Frauen vorgestellt, die die Geschichte der Technik (1900-2007) in vielerlei Hinsicht (mit-) gestaltet haben. Es werden Pionierinnen der Technik vorgestellt, die sich nicht den zu ihrer Zeit herrschenden traditionellen Zwängen hingegeben sondern selbst Technikgeschichte geschrieben haben. Darüber hinaus informieren wir Sie über die Programme und Fördermaßnahmen an der TU München, die eindrucksvoll zeigen, wie wir unserem ambitionierten Ziel näher kommen wollen.

Hochschulfrauen- und Gleichstellungsbeauftragte der TUM

Im Jahr 1989 wurde erstmals an der TUM eine Hochschulfrauenbeauftragte gewählt. Die oder der Hochschulfrauenbeauftragte ist laut gesetzlichem Auftrag für das wissenschaftliche Personal zuständig. Ziel ist, den Frauenanteil auf allen Qualifikationsstufen zu erhöhen und die Frauen an der TUM zu vernetzen. Neben der oder dem Hochschulfrauenbeauftragten unterstützen Fakultätsfrauenbeauftragte die Dekane*innen in der gesetzlichen Erfüllung des Gleichstellungsauftrags. Hierfür bilden die Gleichstellungspläne der Hochschule und die Zielvereinbarungen der einzelnen Fakultäten die Grundlage.

In den verschiedenen Gremien der TUM wirken die Frauenbeauftragten in Entscheidungsprozesse ein und setzten sich überall dort, wo die Belange von Frauen berührt werden, konstruktiv für die Gleichstellung von Frauen und Männern ein. Um wichtige Impulse für die weitere Arbeit der Frauenbeauftragten zu setzen, werden regelmäßig Gleichstellungskonferenzen organisiert, an denen die Hochschulfrauenbeauftragte, die Gleichstellungsbeauftragten, die Fakultätsfrauenbeauftragten sowie weitere Interessierte der TUM teilnehmen.

Seit 2008 ist Dr. Eva Sandmann Hochschulfrauenbeauftragte der TUM. Ihre Stellvertreterin ist Dr. Nada Sissouno.

Das Amt der Gleichstellungsbeauftragten wurde 1996 eingeführt. Die Gleichstellungsbeauftragte steht als Ansprechpartnerin in Gleichstellungsfragen für nichtwissenschaftliches Personal zur Verfügung. Hochschulfrauen- und Gleichstellungsbeauftragte arbeiten eng zusammen. Mit Wirkung vom 01. Juli 2018 wurde Dr. Annette Spiekermann für eine Amtszeit von drei Jahren zur Gleichstellungsbeauftragten bestellt. Ihre Vertreterin ist Jana Graul. 

 

1989

Erste Hochschulfrauenbeauftragte der TUM: Prof. Dr. Sandra Hayes-Widmann

  • Senat: Einführung des Amtes der Hochschulfrauenbeauftragten an bayerischen Hochschulen nach Art.34 des BayHSchG (Grundordnung TUM §17)
  • Anteil Studentinnen 22,4%, Wissenschaftlerinnen 14,4 %, Professorinnen 1,5%
  • Erstes Treffen der Bayerischen Hochschulfrauenbeauftragten
  • Erste "Sachverstand-im Konflikt-Tagung" der Bayerischen Hochschulfrauenbeauftragten in Tutzing

 

1990

  • Anteil Studentinnen 22,4%, Wissenschaftlerinnen 14,6 %, Professorinnen 1,5%
  • Studie „Zur Situation der Studentinnen an der TUM“ von Dr. Ute Kort-Krieger
  • Studie „Zur Situation der Mitarbeiter im Bereich des akademischen Mittelbaus an der TUM“ von Cornelia Richter-Machicao und Claudia Üffing
  • Auf Antrag der Hochschulfrauenbeauftragten kommt in Stellenausschreibungstexte künftig der Zusatz „Die Technische Universität München strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen auf, sich zu bewerben."
  • Hochschulrektorenkonferenz formuliert „Empfehlungen zur Förderung von Frauen im Hochschulbereich“
  • HSP II tritt in Kraft: Die gezielte Förderung von Frauen im Bereich Wissenschaft wird empfohlen (Bund-Länder-Kommission)

 

1991

Zweite Hochschulfrauenbeauftragte der TUM: Prof. Dr. Helga Gräfin von Einsiedel

  • Anteil Studentinnen 22,4%; Wissenschaftlerinnen 14,6 %, Professorinnen 1,7%
  • Erster Lehrauftrag: „Kommunikationstraining für Studentinnen“
  • Deputatserlass für Frauenbeauftragte durch das BayHschLG
  • Fertigstellung der studentischen Kinderbetreuungsstätte des Studentenwerks in der Arcisstr.
  • Beteiligung am 1.Münchner Mädchen Technik-Tag

 

1992

  • Anteil Studentinnen 22,9%, Wissenschaftlerinnen 14,7%, Professorinnen 1,7%
  • Studie „Frauen und Technik – Erfolg erlaubt?“ von Dipl. Psych. Johanna Sauter
  • Erste Weiterbildungsveranstaltung für Fakultätsfrauenbeauftragte „Rhetorik für Frauenbeauftragte“

 

1993

Dritte Hochschulfrauenbeauftragte der TUM: Prof. Dr. Irma Hanke
 

  • Anteil Studentinnen 22,7%, Wissenschaftlerinnen 15,8%, Professorinnen 1,9%
  • Veröffentlichung „Wie die Väter so die Töchter. Frauenstudium an der Technischen Hochschule München von 1899-1970“ von Margot Fuchs
  • Erste Ordinaria an der TUM: Prof. Dr. Ingrid Krau (Architektur)
  • Entwurf zu geschlechtsneutralen Formulierungen in amtlichen Mitteilungen und Texten der TUM
  • Veranstaltung „Ingenieurwissenschaften – eine Chance für Frauen?“
  • Erster Lehrauftrag für Wissenschaftlerinnen „Kommunikationstraining“
  • Foren zum Thema „Frauen - Naturwissenschaften – Technische Universität“ im Rahmen der 125-Jahr-Feier TUM
  • Seminar: „Gleich und doch anders – Studentinnen an der TU“

 

1994

  • Anteil Studentinnen 24,1%; Wissenschaftlerinnen 17,7%, Professorinnen 2,9%
  • Senat: Vorstellung von „Richtlinien zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Studium, Forschung und Lehre der Technischen Universität München“
  • Erstes Forum: Frauen-Technik-Naturwissenschaften
  • Studienberatung durch Fakultätsfrauenbeauftragte in den Schulen
  • Tutzing: Erste Ferienakademie für Studentinnen und junge Wissenschaftlerinnen: „Komplexe Systeme und nichtlineare Dynamik“ in Kooperation mit der FAU Erlangen, den Hochschulgemeinden und der Evangelischen Akademie in Tutzing

1995

  • Anteil Studentinnen 25%, Wissenschaftlerinnen 21,7 %, Professorinnen 3,4%
  • Studie „Geschlechterverteilung der Studierenden und des wissenschaftlichen Personals in den Bayerischen Hochschulen“ von Catherine Myson
  • Studie „HSP-II-Stipendiatinnen“ von Ute Kort-Krieger
  • Senat: Verabschiedung der „Richtlinien zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Studium, Forschung und Lehre der Technischen Universität München“
  • Gründung des Vereins „TU Kinder e.V.“ zur Errichtung von Kinderbetreuungseinrichtungen
  • Studentenwerk öffnet Kindergarten in Garching für Kinder von Studierenden
  • Erstes Kolloquium für Stipendiatinnen aus dem HSP-II-Programm
  • Tutzing: 2. Ferienakademie: Connection established: Informationsverarbeitung und Kommunikation

 

1996

Vierte Hochschulfrauenbeauftragte der TUM: Dr. Angelika Reiser
 

  • Anteil Studentinnen 29,8%, Wissenschaftlerinnen 21,8 %, Professorinnen 4,0%
  • Entwicklung von Gleichstellungsplänen in den Fakultäten
  • Erarbeitung eines Merkblatts für schwangere Studierende und Studierende mit Kind sowie für wissenschaftliches Personal mit Kindern
  • Informationen zu Mutterschutz- und Erziehungsurlaub in befristeten Arbeitsverhältnissen
  • Erste Herausgabe der Frauensemesterbroschüre mit Adressen, aktuellen Informationen und Terminen
  • Erste Auflage der Literaturhinweise Frauen in Technik – Naturwissenschaften – Medizin
  • Erster Gleichstellungsplan einer Fakultät: Fakultät für Architektur
  • HSP III löst HSP II als Wissenschaftsförderprogramm ab
  • Tutzing: 3. Ferienakademie: Zellen auf Silizium

 

1997

  • Anteil Studentinnen 29,5%, Wissenschaftlerinnen 21,6 %, Professorinnen 4,3%
  • Projekt „Mädchen werden, was sie wollen“ in Zusammenarbeit mit der LH München
  • Sechs Frauen auf C4-Professuren (von 220) – erste Ordinaria in Maschinenbau, Elektrotechnik und Mathematik berufen
  • Seminar: "Frauen in technischen Studiengängen" für Studentinnen der Natur- und Ingenieurwissenschaften im Grundstudium
  • Einrichtung eines Ergänzungsfaches „architecturA – gender in Architektur und Stadtplanung“
  • Fakultätsübergreifende Ringvorlesung „forsche frau“ in acht Fakultäten
  • Tutzing: 4. Ferienakademie: Konstruierte Wirklichkeiten

 

1998

Fünfte Hochschulfrauenbeauftragte der TUM: Prof. Dr. Anne Brüggemann-Klein
 

  • Anteil Studentinnen 28,8%, Wissenschaftlerinnen 21,5 %, Professorinnen 4,3%
  • Start des Projekts „Mädchen machen Technik“ als Sommer-/Herbst-Ferienprogramm mit 140 Schülerinnen (10-12 Jahre)
  • Tutzing: 5. Ferienakademie: Science Visions

 

1999

  • Anteil Studentinnen 29,4%; Wissenschaftlerinnen 17,0 %, Professorinnen 4,8%
  • Studie „Mädchen machen Technik – Dokumentation und Evaluation“ von Renate Matsche und Dr. Ute Kort-Krieger
  • Die Gleichstellungskonferenz wird als Gremium in die Grundordnung der TUM aufgenommen
  • Erstes Professorinnentreffen an der TUM
  • Tutzing: 6. Ferienakademie: Grenzenlose Welten

 

2000

Sechste Hochschulfrauenbeauftragte der TUM Dr. Ute Lill
 

  • Anteil Studentinnen 30,4%; Wissenschaftlerinnen 17,5%, Professorinnen 5,5%
  • Tutzing: 7. Ferienakademie: Unternehmen Wissenschaft

2000

Sechste Hochschulfrauenbeauftragte der TUM Dr. Ute Lill
 

  • Anteil Studentinnen 30,4%; Wissenschaftlerinnen 17,5%, Professorinnen 5,5%
  • Tutzing: 7. Ferienakademie: Unternehmen Wissenschaft

 

2001

  • Anteil Studentinnen 30,4%, Wissenschaftlerinnen 18,7 %, Professorinnen 5,9%
  • Studie „Studium im Rückblick: Geschlechtsspezifische Gesichtspunkte“ von Prof. Dr. Claudia Czado und Susanne Fritzsche
  • HWP-Start: Hochschulwissenschaftsprogramm „Chancengleichheit für Frauen in Wissenschaft und Forschung“ als Nachfolge des HSP III
  • Gründung des Projekts: Agentur „Mädchen in Wissenschaft und Technik“ (Drittmittel) für Schülerinnen im Alter von 10-19 Jahren
  • TUM Kindergarten – Eröffnung
  • Erste Ordinaria in den Wirtschaftswissenschaften
  • Aktionstag: „Nein zu Gewalt an Frauen“ (Int. Gedenktag)
  • Tutzing: 8. Ferienakademie: Science goes ethics

 

2002

  • Anteil Studentinnen 30,9%, Wissenschaftlerinnen 18,7 %, Professorinnen 5,9%
  • Auftakt des Projekts mentorING (Drittmittel) – 3 Module für a) Schülerinnen der Oberstufe, b) Studentinnen nach dem Vordiplom und c) Berufsanfängerinnen in den Fakultäten Informatik, Maschinenwesen, Elektro- und Informationstechnik unter der Schirmherrschaft von TUM-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. mult. W.A. Herrmann
  • Erste Ordinaria in der Fakultät für Informatik
  • Erste Extraordinaria in der Fakultät für Physik
  • 5 Jahre „Mädchen machen Technik“ als Sommer-/Herbst-Ferienprogramm
  • Erstes Schulprogramm für 6.-7. Jahrgangsstufe an Realschulen/Gymnasien
  • Präsentation der Programme von mentorING, der Agentur „Mädchen in Wissenschaft und Technik“ und des Frauenbüros am Wissenschaftstag der TUM

 

2003

  • Anteil Studentinnen 31,2%, Wissenschaftlerinnen 22,1%, Professorinnen 7,1%
  • 100 Jahre „Akademische Bildung von Frauen an bayerischen Hochschulen“ Ausstellung „Forschen, Lehren, Aufbegehren“ in der Residenz, München
  • Erstes Feriencamp „Mädchen, Sommer und Technik“
  • Erstmalige Teilnahme am Girl’s Day
  • Erstes Mädchen-Technik-Praktikum für Schülerinnen der 9. Klasse
  • Erste Herbstuniversität für Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe unter der Schirmherrschaft von TUM-Präsident Prof. Dr. Dr h.c. mult. W.A. Herrmann
  • „Career Center für Frauen“: Modulsystem mit Kompetenz-Special-Seminaren
  • Tutzing: 9. Ferienakademie: Stabilität und Dynamik großer Systeme

 

2004

  • Anteil Studentinnen 31,8%, Wissenschaftlerinnen 22,3%. Professorinnen 8,6%
  • Ausschreibung der befristeten C3-Professur „Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften“
  • Bewerbung um das beste Genderkonzept einer Hochschule mit der Broschüre „Die gender-gerechte Hochschule TUM“
  • Start HWP II
  • Weiterführung der Projekte mentorING und der Agentur „Mädchen in Wissenschaft und Technik“ um jeweils 3 Jahre (Drittmittel/Hochschule)
  • Erweiterung des Projektes mentorING um die Fakultäten Physik und Bauingenieur- und Vermessungswesen
  • Verleihung der Karl Max von Bauernfeind-Medaille an die Hochschulfrauenbeauftragte
  • 15 Jahre Frauenbeauftragte
  • Tutzing: 10. Ferienakademie: Netzwelten

 

2005

  • Anteil Studentinnen 31,2%, Wissenschaftlerinnen 23 %, Professorinnen 8,9%
  • 100 Jahre akademische Bildung von Frauen an der TU München
  • Ausstellung „Forschen, Lehren, Aufbegehren“ in der TUM
  • TUM Mitteilungen - Sonderheft
  • TUM-weites Konzept „Die gender-gerechte Hochschule TUM“
  • Tutzing: 11. Ferienakademie: (R)Evolution

 

2006

Siebte Hochschulfrauenbeauftragte der TUM: Dr. Claudia Philipps
 

  • Anteil Studentinnen 31,1%, Wissenschaftlerinnen 23,1 %, Professorinnen 9 %
  • Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder hat die TUM zur Spitzenuniversität gekürt. Die TUM hat sich zum Ziel gesetzt, Deutschlands attraktivste Technische Universität für hochqualifizierte Studentinnen und Wissenschaftlerinnen zu werden. Frauen- und familienfreundliche Maßnahmen sind zentral für die „unternehmerische Universität“ und prägen deshalb stark den Antrag.
  • Start von science career – ein  Careerbuildingprogramm  für Studentinnen, Doktorandinnen, Postdoktorandinnen und Habilitandinnen
  • Tutzing: 12. Ferienakademie Modell und Wirklichkeit

 

2007

  • Anteil Studentinnen 31,5 %, Wissenschaftlerinnen 29,5 %, Professorinnen 8,8 %
  • Einrichtung einer Familienservice-Stelle
  • Grundzertifikat „Familiengerechte Hochschule“
  • Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ als erste Deutsche Universität
  • Frauen an der TUM – Broschüre anlässlich des 1. Liesel Beckmann Symposiums
  • 1. Liesel Beckmann Symposium: Gender und Diversity in der Technikkultur
  • Tutzing: 13. Ferienakademie: Schnittstellen

 

2008

Achte Hochschulfrauenbeauftragte der TUM: Dr. Eva Sandmann
 

  • Anteil Studentinnen 31,2%, Wissenschaftlerinnen 29,6 %, Professorinnen 9 %
  • 25. Auflage: FrauenInfobroschüre TUM      
  • Start von Wissenschaftskarriere - dem Nachfolgeprogramm von Science Career (Drittmittelförderung)
  • 2. Liesel Beckmann Symposium
  • Gender in der Medizin
  • Tutzing: 14. Ferienakademie: innovativ – konstruktiv-kreativ

 

2009

  • Anteil Studentinnen 32%, Wissenschaftlerinnen 27 %, Professorinnen 13%                      
  • Start TUM Coaching-Programm für Wissenschaftlerinnen (systemisches Einzel- und Teamcoaching)
  • 3. Liesel Beckmann Symposium
  • Gender in die Lehre
  • Tutzing: 15. Ferienakademie „Kreativität in der Krise“

 

2010

  • Anteil Studentinnen 33 %, Wissenschaftlerinnen 29 %, Professorinnen 14 %
  • Audit familiengerechte Hochschule: Re-Auditierung der TUM
  • DAAD Antrag erfolgreich: Globales Netzwerk-Treffen der TUM Alumnae
  • 4. Liesel Beckmann Symposium
  • Gender in die Wirtschaftswissenschaften
  • Tutzing: 16. Ferienakademie: „Mobil und Global. Kommunikationsformen im Wandel“

 

2010

  • Anteil Studentinnen 33 %, Wissenschaftlerinnen 29 %, Professorinnen 14 %
  • Audit familiengerechte Hochschule: Re-Auditierung der TUM
  • DAAD Antrag erfolgreich: Globales Netzwerk-Treffen der TUM Alumnae
  • 4. Liesel Beckmann Symposium
  • Gender in die Wirtschaftswissenschaften
  • Tutzing: 16. Ferienakademie: „Mobil und Global. Kommunikationsformen im Wandel“

 

2011

  • Anteil Studentinnen 33 %, Wissenschaftlerinnen 30 %, Professorinnen 15%
  • Einführung des Amtes der/die SVP Diversity & Talent Management
  • Netzwerk Genderforschung und Gleichstellungspraxis (NeGG): 1. Tagung: Frau Macht Konkurrenz
  • 5. Liesel Beckmann Symposium:Gender und Diversity in die Cluster. Neue Forschungsfelder für die TUM
  • Tutzing: 17. Ferienakademie Schöne neue Technikwelt. Das Zeitalter der intelligenten Maschinen“

 

2012

  • Anteil Studentinnen 34 %, Wissenschaftlerinnen 32%, Professorinnen 17 %
  • Start der Diversity – Zielvereinbarungen des HSP mit den Fakultäten
  • 6. Liesel Beckmann Symposium: Gender in Life Sciences
  • Tutzing: 18. Ferienakademie Doing Future

 

2013

  • Anteil Studentinnen 34 %, Wissenschaftlerinnen 33%, Professorinnen 18 %
  • Teilnahme am 1. Deutschen Diversity-Tages der Charta der Vielfalt
  • Kurzfilm „Typisch TUM“ : Publikumspreis
  • 6. Liesel Beckmann Symposium: Mein Informatik Puzzle
  • Netzwerk Genderforschung und Gleichstellungspraxis (NeGG): 2. Tagung: "Es geht um mehr! Gender und Utopien"
  • Tutzing: 19. Ferienakademie: Raum

 

2014

  • Anteil Studentinnen 34%, Wissenschaftlerinnen 33%, Professorinnen 18 %
  • 7. Liesel Beckmann Symposium: Diversity in Organizations
  • Beitritt zum Femtec-Netzwerk für MINT Studentinnen
  • Tutzing: 20. Ferienakademie Reif für die Wachstumswende?

 

2015

  • Anteil Studentinnen 34 %, Wissenschaftlerinnen 34%, Professorinnen  W 2 24 % W3 12 %
  • Start des Bayerischen Forschungsverbunds ForGenderCare
  • 8. Liesel Beckmann Symposium Early programming and prevention of cardiometabolic disease
  • Netzwerk Genderforschung und Gleichstellungspraxis (NeGG): 3. Tagung: "Was ist Care? Zwischen privater Liebestätigkeit und globaler Ausbeutung"
  • Tutzing: 21. Ferienakademie Stadt und Land im Fluß

 

2016

  • Anteil Studentinnen 34 %, Wissenschaftlerinnen 35%, Professorinnen W 2 25% W3 13 %
  • 9. Liesel Beckmann Symposium: Ethical Counselling in the Age of Personalized Medicine and Diversity Issues

 

2017

  • Anteil Studentinnen 35%, Wissenschaftlerinnen 35%, Professorinnen  W 2 26% W3 12%
  • 10. Liesel Beckmann Symposium: Evaluation and Diversity in Science and Scholarship
  • Netzwerk Genderforschung und Gleichstellungspraxis (NeGG): 4. Tagung: Gender - Vielfalt - Demokratie. Bedrohungen durch Rassismus und Populismus

 

2018

  • Anteil Studentinnen 35%, Wissenschaftlerinnen 36 %, Professorinnen W 2 29 % W3 12%
  • 10 Jahre Dr. Eva Sandmann Hochschulfrauenbeauftragte der TUM
  • Ausstellung "200 Frauen - Was uns bewegt" in der Immathalle
  • 11. Liesel Beckmann Symposium: Technologie, Kognition und Demenz
  • Start der Serien "Technically Single" als Kooperationsprojekt zwischen der HFF München und der TUM

 

2019

  • Anteil Studentinnen 36%, Wissenschaftlerinnen 36%, Professorinnen W 2 31 % W3 14 %
  • Ausstellung "WONDER GIRLS. Mädchen, die die Welt verändern" in der Immathalle
  • Netzwerk Genderforschung und Gleichstellungspraxis (NeGG): 5. Tagung: Feminismen 4.0. Genderpolitik in der Digitalisierung
  • Tutzing: 22. Ferienakademie: Gender.Body.Health.

 

2020

  • Anteil Studentinnen 36 %, Wissenschaftlerinnen 36 %, Professorinnen W 2 33% W3 15%
  • Online Umstellung der Diversity Seminare für Studierende
  • Einführung des Amtes des/der Vice Dean fur Diversity & Talent Management auf School-Ebene:
    Prof. Angelika Schnieke, TUM School of Life Science

Professorinnen der TUM

Die Broschüre porträtiert 70 TUM-Professorinnen (Stand 2011) und beleuchtet eindrucksvoll ihre Forschungsprogramme. 2021 arbeiten 124 Professorinnen an der TUM, das entspricht einem Anteil von 20,9%.

Women of TUM - Das Netzwerk für Frauen

Ein globales Netzwerk für Wissenschaftlerinnen, Absolventinnen und Studentinnen, in dem der internationale Austausch und die gegenseitige Unterstützung von Frauen in der Wirtschaft und Wissenschaft gefördert werden.

Lesen Sie hier spannende und faszinierende Biografien der Women of TUM.
 

Gender & Diversity an der TUM

Stand: 2011

Stand: 2015

Das Büro für Diversity der Fakultät Maschinenwesen stellt einen Leitfaden für inklusive, vielfaltssensible und wertschätzende Sprache zur Verfügung.