Zwei junge Wissenschaftler
Integrität und Fairness beim wissenschaftlichen Arbeiten sichern. (Bild: Astrid Eckert / TUM)

Gute wissenschaftliche Praxis

Das Ombudsbüro setzt sich mit Fragen zur guten wissenschaftlichen Praxis und mit wissenschaftlichem Fehlverhalten auseinander. Wissenschaftliches Fehlverhalten liegt u. a. vor bei Falschangaben, Datenmanipulation, Datenunterdrückung, bei der Verletzung geistigen Eigentums, wie z. B. bei einem Plagiat oder bei einem Ideendiebstahl, bei der Verfälschung von Inhalten sowie der Forschungsbehinderung und - sabotage anderer.

Bei Fragen oder Problemen - insbesondere während der wissenschaftlichen Qualifizierungsphase - stehen Ihnen die Ombudspersonen zur Verfügung. Sie haben die Möglichkeit, sich von ihnen zu einem konkreten Fall vertraulich beraten zu lassen, ohne dass ein formelles Verfahren erfolgt. In vielen Fällen trägt ein erstes Gespräch zur Klärung der Situation und zur Vorbeugung von Fehlverhalten bei.

Wissenschaft ist Wahrheitssuche. Sie ist gekennzeichnet durch einen methodischen Prozess des intersubjektiv nachvollziehbaren Forschens und Erkennens, der ganz wesentlich auf Integrität und Fairness gründet. Beides ist die Voraussetzung dafür, dass Vertrauen zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entsteht und eine kreative und produktive Zusammenarbeit möglich wird. An welchem Regelwerk sich die gute wissenschaftliche Praxis orientiert, hat die Technische Universität München (TUM) - in Anlehnung an die DFG-Denkschrift aus dem Jahr 2013 - in ihren Richtlinien vom Juli 2015 formuliert. 

Kontakt 

Für einen Erstkontakt wenden Sie sich bitte per E-mail an die Referentin der Ombudspersonen. Ihre Anfragen und Hinweise werden strikt vertraulich behandelt. 

Erika Schropp, Dipl. Geogr.

Wissenschaftliche Referentin der Ombudspersonen 

ombudsperson@tum.de
Barer Str. 21, Raum 3516
Tel.: +49 89 289 22078

PROF. EM. DR.-ING. DR.-ING. E.H. JOACHIM HEINZL

Ombudsperson
ombudsperson@tum.de



Prof. em. Dr. rer. nat. Dr.-Ing. habil. Angelika Görg

Stellvertretende Ombudsperson
ombudsperson@tum.de

Ombudsbüro

Für allgemeine Fragen bzw. zur ersten Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an das

Ombudsbüro der Technischen Universität München 
Wiss. Referentin Ombudspersonen 
Erika Schropp, Dipl. Geogr. 
Barerstr. 21, Raum S 3516, 3. Stock 80333 München 
Tel.: +49 89 289 22078 
E-Mail: ombudsperson@tum.de

Im Ombudsbüro werden alle Ombudsangelegenheiten administrativ bearbeitet und dokumentiert.

Ombudsperson

Im Rahmen der Selbstkontrolle in der Wissenschaft beraten die Ombudspersonen an der TUM zu Fragen der guten wissenschaftlichen Praxis. Sie können von in der Forschung tätigen Mitgliedern und insbesondere von Mitgliedern des wissenschaftlichen Nachwuchses (Studierende, Promovierende, Habilitierende, wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Tenure Track Professor/innen) angerufen werden. Sie handeln strikt vertraulich und

  • beraten zu den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis sowie in Konfliktfällen, die sich insbesondere aus der Qualifizierungsphase ergeben und wirken auf Wunsch der Beteiligten auf eine einvernehmliche Lösung hin,
  • nehmen Hinweise entgegen zu Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis und prüfen, ob sie Berechtigung haben. Nach angemessener Bewertung des Sachverhalts werden die Möglichkeiten zur Konfliktlösung ausgelotet. So kann z. B. in einem Gespräch mit den Beteiligten geklärt werden, ob und wie ein Regelverstoß korrigiert werden kann.
  • leiten ein förmliches Ombudsverfahren ein, wenn ein Verdacht auf einen Verstoß gegen die gute wissenschaftliche Praxis vorliegt.

Die Ombudspersonen beachten dabei die „Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und für den Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten an der Technischen Universität München (PDF 0,2 MB)“ vom 15. Juli 2015.

Die Ombudspersonen arbeiten unabhängig und sind nicht weisungsgebunden. Sie verstehen sich als unparteiische Instanz. Wenn Sie sich an die Ombudspersonen wenden, wird von Ihnen erwartet, dass Sie auch Ihrerseits strikte Vertraulichkeit wahren. Anonymen Hinweisen wird nicht nachgegangen.

Ombudsgremium

Wenn die Prüfung eines Hinweises durch die Ombudspersonen einen hinreichenden Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten ergeben hat, richten die Ombudspersonen ein ad hoc-Ombudsgremium ein, das den Sachverhalt umfassend aufklärt und eine Entscheidung trifft. Bestätigt sich der Verdacht, wägt das Gremium die gebotenen Mittel einer Sanktionierung ab und legt einen Abschlussbericht und seine Empfehlung zum weiteren Vorgehen dem Präsidenten der TUM zur Entscheidung vor.

Eine Auflistung möglichen wissenschaftlichen Fehlverhaltens, die die Einrichtung eines ad hoc-Gremiums notwendig machen, finden Sie in den TUM Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (PDF 0,2 MB).

FAQs zur guten wissenschaftlichen Praxis

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